Schulhof-Klassiker
Gummitwist ist ein tolles Spiel, das du zusammen mit deinen Freunden, aber auch alleine spielen kannst. Du brauchst dafür nur ein langes Gummiband – frage hier am besten deine Eltern oder Großeltern – und eventuell zwei Stühle, wenn du alleine spielen willst. Knote die beiden Enden des Gummis zusammen und los geht's!
Die erste Stufe ist noch ziemlich einfach. Hier umspannt das Gummi nur die Knöchel deiner Mitspieler. Die zweite Stufe sind die Kniekehlen – jetzt wird es schon ein wenig kniffliger. Die nächste Stufe ist unter dem Po und die letzte Stufe um die Taille – hier kommt man dann ganz schön ins Schwitzen!
Ein Spieler darf immer so lange springen, bis er mit den Füßen auf einem falschen Gummi landet, hängen bleibt, einen Sprung auslässt oder in der falschen Reihenfolge springt. Hat ein Springer einen Fehler gemacht, ist der Nächste an der Reihe. Und nun die einzelnen Sprünge:
Hoch springen! Gummi schnellt zurück!
Achtung, rückwärts springen!
Hier musst du dich einmal um dich selbst drehen.
Diese Variante ist für die fortgeschrittenen Gummitwister. Du darfst das Gummi während der Körperdrehung nicht verlieren und beim Herausspringen nicht mit den Füßen am Gummi hängen bleiben.
Für dieses Spiel musst du zuerst das Spielfeld mit Kreide oder einem weichen Stein auf den Bürgersteig zeichnen oder in den Boden auf deinen Schulhof ritzen. Danach wird ausgelost, in welcher Reihenfolge gehüpft wird.
Der erste Spieler wirft ein Steinchen in das Erde-Feld und springt von außen mit beiden Füßen hinterher. Nach dem Landen stößt er dann das Steinchen mit dem Fuß gleich ein Feld weiter in das Feld mit der Nummer 1. So geht es dann weiter in Richtung „Himmel“. Aber Vorsicht! Der Stein muss von Feld 8 gleich in das Himmel-Feld gestoßen werden, ohne im Hölle-Feld liegenzubleiben. Genauso darf der Spieler nicht in das Hölle-Feld hineinspringen, sondern muss von Feld 8 gleich in das Himmel-Feld hüpfen. Gut im „Himmel“ angekommen, wird umgedreht und das Gleiche wieder Richtung „Erde“ gemacht. Schießt der Spieler auf dem Weg den Stein in ein falsches Feld, übertritt er ein Feld oder landet er in der „Hölle“, ist der nächste Spieler an der Reihe. In der nächsten Runde darf der Spieler dann an der Stelle beginnen an der er gepatzt hat.
Beim Murmeln gibt es viele verschiedene Wurftechniken. Suche dir selbst aus, wie du am besten murmeln kannst. Viele halten die Murmel einfach locker zwischen Daumen und Zeigefinger und schleudern sie aus dem Handgelenk ins Ziel. Du kannst die Murmel aber auch zwischen Zeige- und Mittelfinger halten und sie nach vorne schnippen, oder sie auf den Boden legen und sie mit dem Zeigefinger anschubsen, damit sie nach vorne rollt.
...musst du zuallererst einen guten Platz zum Murmeln suchen. Am besten ist dafür ebener, festgetretener Sandboden geeignet. Du kannst aber auch auf dem Bürgersteig spielen. Wenn du im Sand spielst, grabe ein ungefähr Handbreites Loch und fertig ist dein Zielkreis. Wenn du auf dem Gehweg spielst, kannst du mit Kreide oder einem weichen Stein einen Zielkreis zeichnen. Danach ziehst du mit einem Stock oder einem Stein die Wurflinie. Wenn einmal schlechtes Wetter sein sollte, kannst du auch zu Hause auf dem Teppich murmeln. Die Markierungen legst du dann einfach aus Wollfäden. Jetzt kann es endlich losgehen!
Jeder Spieler wirft nun 3 oder mehr (je nachdem, wie vorher abgemacht) Murmeln nach dem Ziel. Der Spieler der die meisten Murmeln ins Ziel schießen konnte oder derjenige, dessen Murmeln dem Ziel am nächsten liegen, macht nun weiter. Er schubst die am Boden liegenden Kugeln ins Ziel. Verfehlt er, ist der nächste dran. Wer die letzte Kugel ins Ziel schießt ist Sieger.
Andotzen ist ein Spiel für zwei Spieler, bei dem kein Ziel benötigt wird. Ein Spieler wirft seine Murmel von der Wurflinie aus beliebig weit. Der zweite versucht, diese mit seiner Murmel anzudotzen, das heißt, sie zu treffen. Gelingt es ihm, gehören ihm die beiden Murmeln und er macht den ersten Wurf in der zweiten Runde. Verfehlt er sie, holt der erste Spieler seine Murmel zurück und versucht von der Wurflinie aus, die liegengebliebene Murmel seines Gegners zu treffen. Ihr könnt vor dem Spiel vereinbaren, wie viele Murmeldotzer zum Gewinn ausreichen.
In einen kleinen, gezeichneten Kreis legt jeder den Murmel-Einsatz. Mit geschlossenen Augen stellt sich nun der erste Spieler über den Kreis und lässt die Murmel aus Kopfhöhe fallen. Wem es gelingt, durch einen Treffer eine Kugel aus dem Kreis zu befördern, darf diese behalten. Wer verfehlt, muss seine Kugel im Kreis liegen lassen. Das Spiel geht solange weiter, bis alle Murmeln aus dem Kreis geschossen sind.