Trinkpack
Trinkpack
Wer erfand den Capri-Sonne Trinkpack?
Firmengründer Rudolf Wild entwickelte den Capri-Sonne Trinkpack. Inspiriert wur-de er von einer ähnlichen Verpackungsform, die er in Frankreich entdeckte. Heute ist der Capri-Sonne Trinkpack geschützt und in seiner Qualität einzigartig.
Welche Packungsgrößen gibt es?
Es gibt den klassischen 0,2-Liter Capri-Sonne Trinkpack mit Strohhalm und seit 2006 die große Capri-Sonne, den wieder verschließbaren 0,33-Liter Trinkpack.
Warum gibt es Capri-Sonne nur im Trinkpack?
Der Trinkpack ist das Markenzeichen von Capri-Sonne. Er ist leicht, stabil, praktisch sowie ökologisch vorteilhaft und somit vom Pfand befreit.
Der Trinkpack besteht aus einem hauchdünnen Folienverbund, der den Inhalt optimal vor Licht, Sauerstoff und Fremdgerüchen schützt. Trotz der extrem dünnen Verbundschichten ist die Folie äußerst reißfest und haltbar.
Aus welchen Materialien besteht der Trinkpack?
Die Trinkpackfolie besteht aus Kunststoff und Aluminium. Kunststoff gibt die nötige Stabilität und hygienische Sicherheit, Aluminium schützt den empfindlichen Inhalt vor Sauerstoff und Licht.
Die Aluminiumschicht des Trinkpacks ist mit 8 Mikrometern so dünn, dass erst 125 aufeinandergelegte, hauchdünne Schichten eine Dicke von einem Millimeter erreichen. Der klassische Capri-Sonne Trinkpack wiegt gerade einmal 4,33 g inklusive Strohhalm und ist damit leichter als ein normales Blatt DIN-A4 Papier. Obwohl er so dünn und leicht ist, ist der Trinkpack stabil, hält manchen Sturz aus und platzt auch in der Tiefkühltruhe nicht.
Ist der Capri-Sonne Trinkpack umweltfreundlich?
Der Capri-Sonne Trinkpack ist ökologisch genauso vorteilhaft wie eine Mehrwegflasche. Dies ermittelte das unabhängige Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu), das die Auswirkungen des Trinkpacks auf die Umwelt analysierte - angefangen von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung der Verpackungen und deren Nutzung bis hin zur Entsorgung. Bestätigt wurde dies durch das Umweltministerium.
Beim Produktionsprozess wird der Energieeinsatz so niedrig wie möglich gehalten. Der Materialverbrauch für den Capri-Sonne Trinkpack ist sehr gering. Obwohl die Glasflasche bis zu 25-mal gefüllt wird und der Trinkpack nur einmal, ist der gesamte Materialverbrauch für die Herstellung der Verpackung für 1000 Liter Fruchtsaftgetränk bei beiden in etwa gleich hoch. Auch in der Entsorgung macht sich der geringe Materialverbrauch bemerkbar. Zerschnitten passt der Trinkpack inklusive des Halms in den (Einweg-) Verschluss einer Flasche. Der Capri-Sonne Trinkpack wird am besten über das duale Recycling-System „Grüner Punkt“ entsorgt.
Auch beim Transport hat der Grundsatz „viel Getränk in wenig Verpackung“ Vorteile. Denn ein LKW voller Capri-Sonne transportiert 93,9 Prozent Getränk und nur 6,1 Prozent Verpackung, ein LKW mit Mehrwegverpackungen transportiert dagegen nur 47,7 Prozent Getränk und 52,3 Prozent Verpackung.
Warum muss ich kein Pfand für Capri-Sonne zahlen?
Ausgenommen von der Pfandpflicht sind Verpackungen, die ökologisch vorteilhaft sind. Grundlage für die Beurteilung, ob eine Verpackung als ökologisch vorteilhaft eingestuft wird, ist die Ökobilanz. Diese wird von renommierten Forschungsinstituten erstellt und vom Umweltbundesamt bestätigt (i .A. BMU).
Die Ökobilanz für den Capri-Sonne Trinkpack wurde im Jahr 2001 vom unabhängigen ifeu-Institut (Institut für Energie- und Umweltforschung) angefertigt und dem Umweltbundesamt vorgelegt. In der Ökobilanz wurde der Capri-Sonne Trinkpack mit zwei von der Bundesregierung als "ökologisch-vorteilhaft" eingestuften Mehrwegverpackungen verglichen: dem Kartonverbund und der Mehrweg-Glasflasche. Das Ergebnis: Alle drei untersuchten Verpackungen sind unter Umweltgesichtspunkten als gleichwertig anzusehen.
Wie entsorge ich den Capri-Sonne Trinkpack?
Der Capri-Sonne Trinkpack wird am besten über das duale Recycling-System „Grüner Punkt“ entsorgt.
Wie kommt die Capri-Sonne in den Trinkpack?
Mit über 80°C wird das Fruchtsaftgetränk abgefüllt. Dadurch benötigt Capri-Sonne keine zusätzlichen Konservierungsstoffe und bleibt lange frisch. Danach wird der Trinkpack luftdicht verschlossen und der Strohhalm angeklebt. In einem weiteren Schritt kommen die einzelnen Trinkpacks in eine Box. Eigens dafür erstellte Maschinen führen die gesamten Produktionsschritte durch.

